Ein bemerkenswerter Artikel erschien vor einigen Tagen auf dieser Webseite. Facebook-Gründer Mark Zuckerberg erklärt, daß das Zeitalter der Anonymität (Privacy) vorüber ist. Die Frage ist nur, sind wir dafür auch bereit? Als Facebook gestartet wurde, war eines der Hauptargumente, daß die Daten nur Mitgliedern zugänglich sind. Daß man darauf vertrauen kann, sich nicht in der Welt ungefragt zu exponieren. Dies war übrigens auch für mich ein überzeugendes Argument, überhaupt einen Account anzulegen.
Warum also dieser Paradigmenwechsel? Warum muß ich jetzt mein Profil wieder mühsam zusperren, daß ich mich halbwegs unbeobachtet fühle? Wie verhindere ich, auf Fotos verlinkt zu werden, die alle Welt sehen kann und die meine Privatsphäre berühren? Ich bin normalerweise wenig paranoid, aber trotzdem gilt: Standardeinstellung muß immer maximalen Schutz bieten, ein reines opt-out-Szenario ist nicht akzeptabel.
Zitat: "Whether less privacy is good or bad is another matter, the change of
the contract with users based on feigned concern for users' desires is
offensive and makes any further moves by Facebook suspect."
Naja. Ich werd demnächst mal mein Profil "reviewen". Und ich empfehle es auch allen andren Facebook-Usern.
F.